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auf dem Weg nach Ostern
- 23.03.2026 -

Dass Pater Ralph Greis OSB und Frau Dr. Marietheres Binsfeld sich gerade in dieser herausfordernden Zeit auf den Weg zu uns gemacht haben, erfüllt uns mit tiefer Dankbarkeit. Viele würden es unter den gegebenen Umständen verständlicherweise vorziehen, Zuflucht im eigenen Zuhause zu suchen und Begegnungen mit anderen auf das Notwendigste zu beschränken. Doch die beiden haben ihren Weg, der nicht selbstverständlich erscheint, ganz bewusst angetreten. Ihr Kommen, getragen von Mut, Vertrauen und österlicher Hoffnung wurde für uns zu einer symbolhaften Begegnung mit Stunden echter Gemeinschaft.

Wir feierten gemeinsam die Eucharistie, und in seiner Homilie führte Pater Ralph uns in die Tiefe des Tagesevangeliums ein: Jesus setzt auf seinem österlichen Weg mehrere Zeichen, die den Menschen helfen sollen, das zu verstehen, was sich dabei ereignet hat. So holt der Herr seinen Freund Lazarus aus dem unzeitigen Tod zurück ins Leben. Noch bevor Jesus im Dorf ankommt, geht Marta ihm entgegen und spricht: "Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.“

Marthas Erfahrung zeigt uns durch ihr Glaubenszeugnis, dass es auf unserem Lebensweg des Vertrauens und der Hoffnung bedarf, um in uns oft bedrängenden Situationen zuversichtlich voranzugehen.

So dürfen wir diesen Weg im Licht der Auferstehung Jesu gehen. Diese Hoffnung vermag uns zu tragen – gerade in Zeiten größter Verunsicherung.

Wir vertrauen darauf, dass der Herr uns dabei auch zu unserem irdischen „Grab“ begleitet: bei allem, was in uns erstarrt, zutiefst verletzt oder gar ohne jegliche Hoffnung scheint. Und dass er uns aus dieser Bedrängnis herausruft: schon jetzt, auf diesem Lebensweg, den Gott uns geschenkt hat, und letztlich an dessen Ende, da uns das ewige Leben erwartet, bei ihm und mit ihm.  

Wir danken Pater Ralph von Herzen für die gemeinsame Eucharistiefeier und für die uns dabei geschenkte Zeit und wünschen ihm, sowie allen, die mit ihm unterwegs sind, eine gute, gesegnete und behütete Reise.

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